Pritzhagener Berge

 

Abendessen

Jeder, der schon einmal im Naturpark Märkische Schweiz war, kennt das Waldgebiet der Pritzhagener Berge, mit dem Sophienfließ, der Wurzelfichte, dem Stobber, der Silberkehle, der Wolfsschlucht und den Tornowseen. Und vielen wird es auch schon wehgetan haben, dass sogar hier des Geldes wegen die schönen alten Laubbäume herausgeschlagen werden. Der Eigentümer hat das Recht dazu.

 

Aber auch die Natur selbst sollte auf einem Teil der Flächen zu ihrem Recht kommen. Es sollte auch im Naturpark Märkische Schweiz Bereiche geben, in denen der Wald sich selbst gehört, wo Bäume alt werden können und vielen Pilzen, Insekten, Käfern, Fledermäusen und Vögeln erst im hohen Alter als Lebensraum dienen. Mit dem Absterben wird es in einem solchen Baum erst so richtig "lebendig". Der Naturschutzbund Deutschland Regionalverband Strausberg-Märkische Schweiz will, dass die Pritzhagener Berge ein Naturschutzgebiet für den Wald werden. Also muss der NABU selbst Wald kaufen.

 

Kleinstadt

Jeder kann auch mit einer kleinen Spende an dieser schönen langfristigen Aufgabe mitwirken. Eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Enkel. 10 Euro sind schon ausreichend, um 5 bis 10 qm naturnahen Wald im Eigentum des Naturschutzbundes Deutschland dauerhaft vor dem Holzeinschlag zu schützen. Spenden können auf Ihren Wunsch hin ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Das Eigentum des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) ist gemeinnützig und laut Statuten nur dem Naturschutz gewidmet. Bisher konnten wir auf diese Weise schon über 40 ha Wald in diesem Gebiet erwerben. Unsere Möglichkeiten sind leider beschränkt. Wir benötigen auch Ihre Hilfe. über die Entwicklung in diesem Waldgebiet werden wir Sie auch zukünftig unterrichten.

 

Abendessen

Hier sollen in der Zukunft Bäume wachsen und vergehen in einer möglichst ungestörten Gemeinschaft von Pflanzen und Tieren. Dieser Wald soll auch zur Freude und Erholung für den Menschen zugänglich bleiben, auch für Sie. An Holz wird höchstens noch dass geerntet, was vom Menschen durch Pflanzung eingebracht wurde aber von Natur aus hier nicht wächst. Naturnahe Wälder werden überall in der Welt von den Touristen hoch geschätzt. Entsprechende Umfragen legen das offen. Warum also nicht auch bei uns? Im reichen Deutschland wurden die Urwälder durch den Menschen flächendeckend vernichtet. Insofern ist hier die Situation für ursprüngliche Wälder, also für Urwälder, noch katastrophaler als in Brasilien und auf Borneo.

 

Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit gegenüber den armen Völkern in den Tropen und gegenüber uns selbst, dass wir auch bei uns hier im reichen Deutschland etwas für die Naturwälder tun. Das geplante Waldschutzgebiet Pritzhagener Berge soll einen Beitrag liefern. Mit jeder Fläche, die für den Naturschutz in diesem Gebiet gekauft werden kann, wird der Einschlag der alten Traubeneichen, Bergahorne, Winterlinden, Hainbuchen und Rotbuchen verhindert und Waldflächen für eine ungestörte Eigenentwicklung gesichert. Gerade die alten Bäume machen unseren Wald für den Schutz der Natur und für die vielen Besucher so unersetzbar und attraktiv.

 

 

 


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